Gesangverein zu Langenbernsdorf e. V. bleibt trotz Corona-Krise aktiv und verschiebt sein Frühlingskonzert auf Herbst

In den vergangenen Wochen probten die Sängerinnen und Sänger des Gesangvereines zu Langenbernsdorf e. V. zu Hause am Computer. So wie Chormitglied Dietmar Gutsche (Foto) haben sich einige ihre Chor-Fliegen oder -Tücher angelegt, um trotz Kontaktverbots ihre Verbundenheit mit dem Verein zu symbolisieren.

Innerhalb eines Monats haben sich in der Corona-Pandemie alle Hoffnung und Zuversicht auf die Durchführung eines wie auch immer gearteten Frühlingskonzertes zerschlagen.

Für den Gesangverein zu Langenbernsdorf e. V. heißt das für weitere Wochen oder womöglich sogar Monate, dass er weder in gewohnter Form proben noch auftreten darf. Das für den 16. Mai geplante Frühlingskonzert gemeinsam mit dem Zupforchester des Robert-Schumann-Konservatoriums Zwickau unter Leitung von Annette Schneider werden wir daher auf Herbst verschieben. Ein Termin steht bereits fest – wenn auch vorbehaltlich des weiteren Pandemieverlaufs: Sonntag, der 27. September 2020. An diesem Tag hätte eigentlich unser Herbstsingen stattfinden sollen, das somit zugunsten des Gemeinschaftskonzertes mit unseren jugendlichen Partnern ausfällt. Wir werden rechtzeitig informieren.

Untätig sind die Sängerinnen und Sänger jedoch nicht. Ganz im Gegenteil! Allein zwischen 16. März und 19. April wurden in fünf virtuellen Chorproben insgesamt 20 Lieder geprobt, acht davon waren komplett neu. Nachdem sich gerade zehn Chormitglieder an den Aufnahmen für das virtuelle „piano man“-Projekt beteiligen, sind mittlerweile alle Sängerinnen und Sänger aufgerufen worden, die erste Strophe des Langenbernsdorfer Heimatliedes aufzunehmen. In Kürze wird dieses als Video auf unserer Homepage und auf unserem Youtube-Kanal erscheinen. Der virtuelle Chor aus Langenbernsdorf möchte sich so zumindest in digitaler Form wieder vereinen und mit dem Heimatlied seines Dorfes im vierstimmig gesungenen Chorsatz einen Gruß „nach draußen“ senden.

In den vergangenen Wochen probten die Sängerinnen und Sänger des Gesangvereines zu Langenbernsdorf e. V. zu Hause am Computer. So wie Chormitglied Dietmar Gutsche (Foto) haben sich einige ihre Chor-Fliegen oder -Tücher angelegt, um trotz Kontaktverbots ihre Verbundenheit mit dem Verein zu symbolisieren.
In den vergangenen Wochen probten die Sängerinnen und Sänger des Gesangvereines zu Langenbernsdorf e. V. zu Hause am Computer. So wie Chormitglied Dietmar Gutsche (Foto) haben sich einige ihre Chor-Fliegen oder -Tücher angelegt, um trotz Kontaktverbots ihre Verbundenheit mit dem Verein zu symbolisieren.


Wir hoffen, dass wir bald wieder leibhaftig für Sie singen dürfen. Sicher vorerst in kleinerer Besetzung und an bisher ungewohnten Orten. Doch wir arbeiten weiterhin an Ideen, wie die Kultur in Langenbernsdorf wieder stattfinden kann. Je länger unsere Chöre nicht singen können – und zwar in Gemeinschaft, alles andere nützt dem Chor als Klangkörper an sich gar nichts –, desto mehr verkümmert die Qualität und desto höher ist die Gefahr, dass der Verein existentiellen Schaden nimmt. Chorsingen ist eben nicht nur eine bloße Freizeitbeschäftigung. Chorsingen ist Teil unserer kulturellen Identität und kann uns in diesen mitunter schweren Zeiten Halt und Kraft geben. Deswegen müssen schnell Wege gefunden werden, wie neben vielen weiteren Bereichen des öffentlichen Lebens auch das Chorsingen wieder ermöglicht werden kann.

Der Vorstand

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.